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Angst & Panik. Wenn der Gefahrenmelder zu laut wird.

Angst ist zunächst etwas Gesundes und warnt uns vor echten Gefahren. Zur Erkrankung wird sie, wenn der innere Gefahrenmelder überempfindlich reagiert und das Leben Stück für Stück kleiner wird: Orte, die man meidet. Situationen, die man umgeht. Dinge, die man sich nicht mehr zutraut.

Angst hat viele Gesichter.

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen überhaupt. Typische Formen sind:

  • Panikattacken: plötzliche Angstwellen mit Herzrasen, Atemnot, Schwindel, oft mit der Angst, etwas Schlimmes passiere gerade
  • Agoraphobie: die Angst vor Situationen, aus denen man schlecht herauskommt: Menschenmengen, Bahnen, Aufzüge
  • Soziale Angst: die Sorge, sich zu blamieren oder negativ beurteilt zu werden
  • Spezifische Phobien: etwa vor Spinnen, Spritzen, dem Fliegen
  • Generalisierte Angst: ständige Sorgen um Alltagsdinge, die sich nicht abstellen lassen

Vielen Betroffenen ist ihre Angst peinlich. Dabei zeigt die Häufigkeit: Sie sind in bester Gesellschaft. Und die Behandlungsaussichten sind ausgesprochen gut.

Wie die Verhaltenstherapie bei Angst hilft.

Bei Angststörungen ist die Verhaltenstherapie das Verfahren mit der besten Studienlage. Der Kern: verstehen, wie die Angst funktioniert, und dann in sorgfältig vorbereiteten Schritten die Erfahrung machen, dass die befürchtete Katastrophe ausbleibt. Das nennt man Exposition.

Klingt unangenehm? Verständlich. Deshalb passiert nichts überstürzt: Sie wissen vorher genau, was geschieht und warum es wirkt, und das Tempo legen wir gemeinsam fest. Die Erfahrung zeigt: Genau diese Übungen sind es, die die Angst nachhaltig schrumpfen lassen und das Leben wieder wachsen.

Häufige Fragen zur Angstbehandlung.

Muss ich mich sofort meiner Angst stellen?

Nein. Expositionsübungen werden sorgfältig vorbereitet und gemeinsam geplant, überrumpelt wird niemand.

Sind Panikattacken gefährlich?

Sie fühlen sich bedrohlich an, sind aber körperlich ungefährlich. Dieses Wissen wirklich zu verankern ist ein Teil der Behandlung. Eine ärztliche Abklärung der körperlichen Symptome ist trotzdem sinnvoll, meist ist sie schnell erledigt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ja, vollständig. Wir sind eine Kassenpraxis. Versichertenkarte genügt, eine Überweisung brauchen Sie nicht.

Der erste Schritt ist eine kurze Online-Anfrage.

Aktuell können wir Erstgespräche zeitnah anbieten. Kassenpraxis am Kaiserring, wenige Minuten vom Hauptbahnhof Mannheim.

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